Trotz der hohen Anzahl an gesetzlichen Regelungen, Instrumenten und Best-Practice-Modellen nimmt der negative Einfluss menschlicher Aktivitäten auf die Umwelt wie zum Beispiel Treibhausgasemissionen oder Flächenverbrauch in Europa stetig zu. Viele dieser schädlichen Umweltauswirkungen finden in Städten oder urbanen Regionen statt. Das Projekt MUE-25 hat ein Rahmenmodell entwickelt, das Städte und Regionen dazu befähigt die negativen Auwirkungen aller Aktivitäten auf der Gesamtfläche zu reduzieren.
Durch praktische Arbeit mit 25 Partnerstädten und Regionen trägt MUE-25 dazu bei Umweltschutz- und Nachhaltigkeitsaktivitäten auf lokaler und regionaler Ebene zu stärken.
Indem sie das Nachhaltigkeitssystem nutzen, sind Städte und Regionen in der Lage gesetzliche und freiwillige Verpflichtungen besser zu erfüllen und Politikinhalte zu integrieren und kohärenter zu machen. Des weiteren werden Umweltverträglichkeitsprüfungen, Umweltberichte und die Kommunikation mit lokalen und regionalen Stakeholdern erleichtert.
Das übergeordnete Ziel von MUE-25 ist eine Verbesserung der Lebensqualität für alle Bürger und auch für die nachfolgenden Generationen. Eine wichtige Annahme ist, dass es am Anfang schwierig sein wird alles zu erreichen. Das Rahmenmodell ist mehr als Reise zu verstehen, bei der man Schritt für Schritt zum gewünschten Ziel gelangt. Das integrierte Managementsystem sollte nach und nach im Fokus und Inhalt erweitert werden. Diese Erweiterung sollte so erfolgen, dass immer mehr Aspekte von Nachhaltigkeit integriert werden um von einem Umweltmanagementsystem zu einem Nachhaltigkeitsmanagementsystem zu gelangen. Ein wichtiger Routenplan für diese Reise stellen die Aalborg-Verpflichtungen dar. Sie sollten als thematischer Rahmen/Basis für das System gesehen werden. Das integrierte Managementsystem basiert auch auf einem existierenden Umweltmanagementsystem (UMS) wie zum Beispiel EMAS, IS0 14001 und ecoBUDGET, aber es ist auf die Bedürfnisse öffentlicher Institutionen angepasst.
Das Projekt wird durchgeführt als Reaktion auf die Thematische Strategie für die städtische Umwelt im Rahmen des sechsten Umweltaktionsplans der Europäischen Union.
Kontakt:
Annika Claesson
Union of the Baltic Cities
Commission on Environment Secretariat
Projektkoordinatorin
Linnankatu 41
FIN-20100 Turku, Finland
Tel: +358-2-262 3180
Mobile: +358-44-9075 992
Fax. +358-2-262 3450
E-mail: annika.claesson@netti.fi
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